WIDERHALL & PRESSE-ECHO
Minimal Gedichtband
Minimal Gedichte: einfache auch in Farbe
MINIMAL gedichte : einfache auch in FARBE
Kulturmaschinen Verlag Freiburg 2022

Gedichte zünden die Wörter als Böller, sie tanzen, sie trommeln rhythmisch, sie flüstern, sie toben wie Kinder, sie brüllen, sie singen, besingen, sie stiften Gesang. Sie stellen aus, sie verstecken, sie täuschen an und vor. Sie stimulieren, sie betäuben. Sie fiedeln und duften und glimmen und glitzern. Hochnäsig. Kunstfertig. Philosophisch. Kritisch. Ereifernd. Fragend. Ohnmächtig. Ekstatisch. Leise und laut.

Gedichte wühlen im Dreck, sie spucken, sie treten, sie stottern und lallen. Sie dreschen, sie zechen, verkloppen, verklappen. Sie reden chinesisch, sie suchen, sie finden, sie kommen vertraulich, sie fremdeln, sie heucheln, sie biedern sich an. Sie treten die Tür ein, sie säuseln, erfinden, sie haben es satt. So wütend, so traurig, so lustvoll, so ohne Kalkül.

Marco Sagurna

Dieses Buch enthält herkömmlich verdichtete deutsche Textlyrik mit wenig Worten auf viel weißem Raum sowie – Achtung – in Bilderschrift als echte Weltpremiere: 24 echte Emoji-Gedichte.

Als Taschenbuch: ISBN 978-3-96763-214-9;

als Hardcover: ISBN 978-3-96763-215-6;

als e-Book: ISBN 978-3-96763-216-3.

(Kulturmaschinen Verlag – Freiburg, September 2022)

„Mal wieder ein Gedicht lesen, oder ganz viele … das ist an sich ein guter Rat. Dieses Buch hat aber noch einen besonderen Reiz: Viele der Gedichte schreien geradezu danach, vertont zu werden. So eine Art Poesie und Musik, und viele Musikstile bieten sich an, im Kopf geht das Konzert gleich los. So pervers das klingen mag, das gilt auch und besonders für die Gedichte ohne Worte, die nur aus Emoji bestehen und dadurch ihre Geschichte erzählen. Die auf einer großen Leinwand, während davor die Instrumente sprechen, das wäre ein großes Erlebnis. Eins dieser Gedichte heißt „Einfacher Gedichtknecht“, wenn das autobiographisch sein soll, dann hat der Poet Marco Sagurna aus Hannover hier aber gewaltig tiefgestapelt. Eine seiner Spezialitäten, wenn er also zu Wörtern greift, sind ineinander verzahnte Gedichte, man kann beim Lesen in irgendeiner Zeile einsteigen und findet sofort einen Sinn, der sich total verändert, wenn man die Zeile davor dazunimmt. Oder die danach … Und wenn seine Gedichte eine Geschichte in Wörtern und chronologisch erzählen, dann liefern sie eine Überraschung nach der anderen – wer könnte sich so einfach vorstellen, wie Glas und Apfelwein sich zusammenrotten und den Trinker verspotten? Reimen kann der Dichter übrigens auch, und hier hört die Rezensentin mit Schwärmen auf und legt dieses Werk allen ans Herz, die Texte zum Vertonen brauchen.“

(Gabriele Haefs⎟Folk Magazin, November 2022)

Der Osten leuchtet
Der Osten leuchtet
Poetische Töne aus Europa ⎪Dielmann Verlag Frankfurt am Main 2022

„Der Osten leuchtet – Poetische Töne aus Europa“: Auf 400 Seiten präsentieren die Herausgeber Ralf-Rainer Rygulla und Marco Sagurna Poesie von 159 Dichter*innen & Übersetzer*innen mit Wurzeln in Abchasien, Albanien, Armenien, Belarus, Bosnien Herzegovina, Bulgarien, Georgien, Kroatien, Lettland, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tadschikistan, Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn, Zypern. Dielmann Verlag Frankfurt am Main 2022 – ISBN 978-3-86638-306-7.

„Was an den gefunden Texten so erstaunt, ist das selbstverständliche Dasein von Gegenwart, von Leben, Tod und Liebe, der vitale und sprachempfindsame Umgang mit dem, was ist“, sagt Rygulla. Vor über 50 Jahren hatte er schon einmal neue poetische Welten aufgestöbert. Nachdem er weit im Westen unterwegs gewesen war, entdeckte Rygulla zusammen mit dem Dichter Rolf Dieter Brinkmann die „neue amerikanische Szene“ für das deutschsprachige Europa. Die spektakuläre Anthologie „ACID“ versammelte unter vielen anderen Charles Bukowski, Ted Berrigan, William S. Burroughs, Leslie A. Fiedler, Frank O’Hara, Taylor Mead, Andy Warhol, Tuli Kupferberg, Leonora Kandel und Frank Zappa. Das Buch wurde zum Bestseller, der Rygulla zum Lektor machte, erst im März Verlag, dann bei Rowohlt. Dann zogen ihn Lebenswechsel über London nach Frankfurt am Main, das er erst als DJ bespielte. Und bald als Nightlife-Boss. In seinem Club Cooky’s begrüßte Rygulla Mick Jagger, Prince, Steffi Graf, Otto Waalkes oder Rainald Goetz zu Chill & Tanz als seine Gäste; seinen (ja, berühmten) Techno-Club U60311 eröffnete er mit einer Lesung des Lyrikers Gerald Zschorsch; zur Buchmesse machte Suhrkamp hier Verlags-Party. Für sein Musikprojekt Moltostuhl brachte der gebürtiger Kattowitzer solch unterschiedliche Musiker wie Heiner Goebbels, Heinz Felber und Rio Reiser zusammen. Für den in dessen Berliner Jahren auch auf Deutsch singenden David Bowie übersetzte Rygulla „Ashes to Ashes“.

Die Wertschätzung für Osteuropa in Deutschland ist ausbaufähig, das Verhältnis zu diesen Ländern überheblich. Die Poesie kann da helfen. Viele hiesige LyrikerInnen übersetzen und nachdichten ihn vortrefflich, diesen Osten. »Gedichte, die Wucht haben, weil es ihnen nicht reicht, sich schon an ihrer Konstruktion zu berauschen. Weil sie leben. Poesie, die singt, kann schön sein – wenn sie nach Luft schnappt, kann sie mehr“, so Sagurna; der seine literarischen Entdeckungen als Herausgeber europäischer Gegenwartsliteratur, Journalist und Schriftsteller seit 35 Jahren in Zeitungen, Zeitschriften und Büchern unter die Leser*innen bringt. Hier sind Gedichte zu lesen, die gebraucht werden, keine keine NiceToHaves.

„Für unsere Sammlung haben wir 174 Bücher sowie 58 Manuskripte gesichtet. Wir haben telefoniert, gemailt, videokonferiert und sind in Frankfurt am Main und Hannover immer wieder in Klausur gegangen. Jeden einzelnen in die engere Wahl genommenen Text haben wir abgeschrieben, einander vorgelesen, nur das ausgewählt, was wir beide für unverzichtbar halten“, so die Herausgeber, „das Buch ist Botschaft“.

Mit Poesie von Nschan Abasjan, Amanda Aizpuriete, Tomica Bajsić, Daniel Bănulescu, Justyna Bargielska, Boris Bartfeld, Artur Becker, Olessja Bessmeltseva, Ivan Blatný, Aleksej Bobrovnikov, Ivana Bodrožić Simić, Petr Borkovec, Metin Cengiz, Bela Chekurishvili, Denisa Comănescu, Danila Dawydow, Jacek Dehnel, Kornélia Deres, Rodica Draghincescu, Jan Faktor, Richárd Fekete, Sylva Fischerová, Ioan Flora, Marianna Georgieva, Senem Gökel, Anja Golob, Georgi Gospodinov, Mariusz Grzebalski, Anna Gulczynska, Michal Habaj, Gëzim Hajdari, Semjon Hanin, Eduard Harenz, Artem Harutjunjan, Mila Haugová, Milan Hrabal, Klára Hůrková, Stefan Ivanov, Nikolai Jakimtschuk, Nika Jorjaneli, Alexander Kabanow, Ilya Kaminsky, Eka Kewanischwili, Lika Kevlishvili, Claudiu Komartin, Andrzej Kopacki, Dagmara Kraus, Wjatscheslaw Kuprijanow, Dmitri Kusmin, Liāna Langa, Jegor Letow, Lia Likokeli, Ewa Lipska, Zvonko Maković, Milena Marković, Micho Mossulischwili, Márió Z. Nemes, Jovan Nikolić, Ruxandra Niculescu, Gonca Özmen, Erik Ondrejička, Sándor Attila Pál, Miodrag Pavlović, Gregor Podlogar, Marko Pogačar, Traian Pop Traian, Zsuzsa Rakovszky, Ilma Rakusa, Boris Ryzhy, Tomaž Šalamun, Horst Samson, Maia Sarishvili, Gleb Schulpjakow, Faruk Šehić, Waleri Semskich, Andrei Sen-Senkow, Irma Shiolashvili, Dmitri Strozew, Sergej Tenjatnikow, Anna Terék, Eugeniusz Tkaczyszyn-Dycki, Ottó Tolnai, Richard Tschkadua, Alexander Ulanow, Ádám Vajna, Kārlis Vērdiņš, Dmitrij Vodennikov, István Vörös, Gelu Vlaşin, Arpi Woskajan, Izzet Yasar und Nese Yasin.

Ins Deutsche übertragen von Georg Aescht, Kerstin Ahlers, Arnfrid Astel, Şebnem Bahadir, Julija Boguna, Alida Bremer, Joachim Britze, Urŝka P. Černe, Jan Cornelius, Nevfel Cumart, Doreen Daume, Dilek Dizdar, Kurt Drawert, Özlem Özgül Dündar, Jan Faktor, Jelena Fanajlowa, Horst Fassel, Claudia Gabler, Zsuzsanna Gahse, Peter Gehrisch, Sylvia Geist, Matthias Göritz, Stefanie Golisch, Christina Gumz, Margita Gūtmane, Manfred Peter Hein, Robert Hodel, Peter Holland, Petruschka Huber, Norbert Hummelt, Valeria Jäger, Janina Jodynis, Orsolya Kalász, Uwe Kolbe, Edith Konradt, Sabine Küchler, Johann Lippet, Helmuth R. Malonek, Cornelia Marks, Agapi Mkrtchian, Agata Okońska, Beata Paškevica, Katarzyna Piasecka, Daniela Pusch, Tomasz Rosmyslowicz, Slávka Rude-Porubská, Monika Rinck, Christa Rothmeier, Joachim Sartorius, Alexander Sitzmann, Irma Shiolashvili, Sabine Schiffner, Bärbel Schulte, Annette Simon, Peter Steger, Christian Steinbacher, Nana Tchigladze, Sergej Tenjatnikow, Hans Thill, Peter Urban, Anja Utler, Achim Wagner, Andreas Weihe, Ron Winkler, Ernest Wichner, Uljana Wolf, Rumjana Zacharieva und Franziska Zwerg.

Unsere westlichen Klischees vom Osten einzufangen, dazu führte in seinen Illustrationen der in Hannover lebender Zeichner Andree Sandkötter (mit Wurzeln im Emsland) den Stift.

The East is shining 

In our anthology of Eastern and Southeastern European contemporary poetry, we – the editors Ralf-Rainer Rygulla and I – present (Dielmann Verlag Frankfurt am Main 2022) 158 authors / translators and their poems with roots in 21 countries: Abkhazia, Albania, Armenia, Belarus, Bosnia-Herzegovina, Bulgaria, Croatia, Czech Republic, Cyprus, Georgia, Hungary, Latvia, Poland, Romania, Russia, Serbia, Slovakia, Slovenia, Tajikistan, Turkey and Ukraine.

First of all we found new poetry, which was not yet translated into German. Furthermore we discovered already translated poems, which we collect from various existing publications.
In the past years, Eastern and South European poets enjoyed an increasing interest here because their tone and apparent life experience differs very much from the posh artistry of German poetry

We thank all the authors for a great book with great poems

Ralf-Rainer Rygulla & Marco Sagurna

„Krieg und Frieden. Dieser Lyrikband ist als Liebeserklärung entstanden an die Länder des Ostens und ihre Gedichte. Ein lyrischer Lichtblick in dunkler Kriegszeit.“

(Andreas Moll⎟NDR Fernsehen Hamburg, „DAS“ / 20.11.2022)

„Diese Gedichte fallen in eine besondere Zeit. Lyrik, das ist ja nun nicht das, wo der Buchmarkt juchhu schreit, aber die Wahrnehmung für dieses Buch ist ganz groß, weil wir diese Gedichte in einem besonderen Kontext lesen.“

(Katrin Krämer⎟Radio Bremen, 23.10.2022)

„Neuer Gedichtsband „Der Osten leuchtet“ ist auf dem Markt: Die damit verbundene Herkulesaufgabe als Herausgeber haben Ralf-Rainer Rygulla und Marco Sagurna gestemmt.
„Der Osten leuchtet – Poetische Töne aus Europa“ vereint aktuelle Lyrik von mehr als 150 Verfassern und Übersetzern aus Osteuropa auf 400 Seiten. Der Band ist dabei ein Stück Zeitgeschichte, das aktueller nicht sein könnte. Krieg, Unterdrückung, Elend in allen Facetten werfen auf viele der Gedichte Schatten, auch wenn Alltägliches im Mittelpunkt steht. Die Lektüre ist mitunter heiter, viel häufiger aber erschüttert sie: Es wird gesagt, was ist. Auch Lyrik kann direkt, kann Klartext sein.
Wer „Der Osten leuchtet“ liest, fühlt sich wie auf einer geheimen Mission. Er erlebt den Alltag der Menschen unmittelbar – Freude, Trauer, Leid. Nichts geschönt, alles schonungslos echt.“

(Kerstin Köhne⎟Münsterländische Tageszeitung • Oldenburgische Volkszeitung • OM online, 10.10.2022)

„Der Osten leuchtet. Und er brennt. Nicht erst seit dem 24. Februar. »Wer keine milden Gedichte oder Partylyrik will» muss ostwärts schauen.«, schreibt Marco Sagurna. Und sein legendärer Herausgeber-Kompagnon Ralf-Rainer Rygulla, der einst gemeinsam mit Rolf Dieter Brinkmann hierzulande alle Türen, Tore und Schleusen für die unerhörten Töne der neuen amerikanischen Poesieszene auftat, macht gleich zu Anfang klar, dass es bei dem hier angebotenen hochprozentigen Poesiedestillat um einen anderen Stoff geht, als er gemeinhin in den geschützten Räumen der »Berliner Dichterblase« gereicht wird. 92 Dichter und Dichterinnen mit Wurzeln in 21 Ländern im Osten und Südosten Europas harren in dieser grandios komponierten und zum lauten Vorlesen stimulierenden Anthologie ihrer Entdeckung. Ein beeindruckendes, gut 400 Seiten umfassendes Monument der Übersetzungs- und Herausgeberkunst, dem ich wünsche, dass es Epoche macht!“

(Michael Augustin⎟Lesart – unabhängiges Journal für Literatur 3/2022)

Warmia Buchtitel
WARMIA - Roman
Bearbeitete Neuauflage 2022 im Kulturmaschinen Verlag, Hamburg

WARMIA

Der Roman »Warmia« erzählt die Geschichte um eine plötzliche und
aufreibende Liebe zwischen Schwester und Bruder. Ein Roman um Schmerz und Gewalt. Um Missbrauch und Macht. Um Krieg und Vertreibung, Flucht und Terror. Ein Roman um Heil und Unheil. Um Ostpreußen. Um das neue Polen. Um Religion und Geschichte. Ein Roman um Freundschaft und Vertrautheit. Um Engel. Um starke Frauen. Und um eine Tragödie.

Künstlerin Tina hat gerade in ausgekochter Aktion ihren Lebenspartner Dietmar verlassen, an dessen Seite sie sich nur mehr als das Trophy Wife fühlte. Nach ihrem sogenannten Vater ist Dietmar der zweite, vor dem sie flüchten muss. Um Männern überhaupt noch eine Chance zu geben, will Tina jetzt ihren Halbbruder Adam kennenlernen. Als sie ihn per E-Mail kontaktiert, ist Tina zusammen mit ihrer Freundin, der polnischen Fotografin Paulina, von ihrer neuen Heimat Vechta aus aufgebrochen nach Warmia. Polen. Ehedem Ostpreußen.

»Kann es sein, dass Du mein Bruder bist?« Journalist Adam sitzt in der Hotel gewordenen Burg Heilsberg vor seinem Klapprechner, da poppt diese Frage auf, die ihn elektrisiert. Ihn, der sich ohnehin in innerer Aufruhr befindet. Aus schwerer Krankheit aufgestanden, startet Adam neu durch. Begibt sich auf die Spur seiner ostpreußischen Ahnen. Bereist deren Heimatorte in Warmia und trifft dort auf Tina und eine Generation, die Kriege satt hat.

WARMIA – Roman von Marco Sagurna⎪Neuauflage 2022: Kulturmaschinen Verlag   ISBN: 978-3-96763-211-8  kt / 978-3-96763-212-5  geb  / 978-3-96763-213-2 ePub

„Eine Liebeserklärung an Masuren und das Ermland.“

(Hannoversche Allgemeine Zeitung, 31.8.2018, „Aus dem Ermland geschüttelt – Marco Sagurnas erster Roman“ von Ronald Meyer-Arlt)

„Eine literarische Spurensuche: Marco Sagurna verknüpft in seinem Roman die Geschichten zweier Alltagsfluchten mit der Historie der Vertreibung.“

(Neue Presse⎪Hannover, 19.9.2018, „Auf der Reise in die Vergangenheit – Autor Marco Sagurna über seinen Roman WARMIA“von Stefan Gohlisch)

„Eigentlich sind das ja drei Bücher, die Sie da in Warmia zu einem gebündelt haben. Das dritte mag ich am liebsten – aber auch nur, weil es die zwei vorherigen Teile gibt. Bin da noch am rätseln, wie Sie das Kunststück fertig gebracht haben, auf so unterschiedlichen Wegen den Wesenskern Ihres Buches mehr und mehr einzukreisen, um die Schwere und Schwermut am Anfang immer leichter werden zu lassen, je mehr Schweres man erfährt. Chapeau!!! Keine leichte Kost, eher was zum Nagen, dafür aber mit Gehalt auf mehreren Ebenen. Auch dass sich nicht alles auflöst (zumindest nach meiner Lesart), macht die Lektüre umso wertvoller. Dieses Rätselhafte, das sich vom sogenannten Vater aus in immer wieder ganz verschiedenen Schattierungen zeigt und doch nix verrät, entwickelt ein Eigenleben, das sich wie ein Phantom aus dem Text herausschleicht und als Frage ins ganz reelle Leben projiziert: Was wissen wir schon? Was, wenn Gemeinsamkeit nicht stark macht, sondern vielmehr verletzlich? Und dann stehen damit halt auch Fragen im Raum, auf die es keine Antworten geben kann. Aber sie zu stellen und damit die Brüchigkeit unserer Existenz sichtbar zu machen, das imponiert mir sehr.

(Annette Maria Rieger – Expertin Literatur & Presse⎪facebook, 26.9.2018)

Von Krieg und Vertreibung sowie starken Frauen.“

(Nordwest Zeitung, 5.12.2018, „Geschenke-Tipps für Weihnachten“, von Jasper Rittner)

Marco Sagurna hat nun ein Buch geschrieben, das er und sein Verlag einen ‚Roman‘ nennen. Man kann sein Buch Warmia so bezeichnen, weil mittlerweile ‚Roman‘ mehr sein kann als eine lange Erzählung. Moderne Romane montieren Erdachtes mit Geschehenem und Dokumentiertem, stellen kalte Prosa neben Ausflüge in die Lyrik, ihre Geschichten fließen und strömen nicht nur durch Zeit und Raum, sie mäandern und zerfließen. Und manchmal versickern sie. Alles das nimmt sich Marco Sagurna in seinem Erstling Warmia heraus.“

(Oldenburgische Volkszeitung, 7.12.2018, „Vom Ermland über Oldenburg nach Vechta – Der Autor und Journalist Marco Sagurna erzählt eine literarisch ambitionierte Flüchtlingsgeschichte“, von Hermann Pölking)

„Da steckt ein ganzes epochales Gemälde drin. Die Lebenswelt einer Familie auf einem gut funktionierenden Bauernhof in Ostpreußen in den 30er Jahren: Äcker, Tiere, Arbeit, Gerätschaften, Essen und Trinken, Kindheit, Schulzeit, Kirchgang, Nachbarschaft, Sitten und Gebräuche. Und über allem die politische Lage, der Krieg, die Vertreibung. Und schließlich die Erfahrungen der Fremdheit im Westen Deutschlands, unter anderem in Oldenburg und Vechta. Das mittlere Drittel des Buches kommt daher wie ein sachkundig geführter Rundgang durch ein kulturhistorisches Museum.

Das sprengt – ebenso wie viele weitere Elemente – die Form eines herkömmlichen Romans.

Die sprunghafte Erzählweise des Autors, eine ausschweifende Sprache und viele gedankliche Exkurse machen es Lesern nicht leicht, beide Handlungsfäden zu verfolgen und zu sortieren; chronologisch oder geographisch. Und oft verlieren sich die zwei getrennt verlaufenden Lebensgeschichten in Details, die die Frage aufwerfen, was haben er und sie eigentlich miteinander zu tun? Es gibt eine Antwort darauf.

Zwar ist Adam in Polen auf der Suche nach seiner Familiengeschichte, Tina in derselben Gegend auf der Suche nach einem neuen Kunstprojekt. Doch beide finden, was sie suchen. Und sie finden schließlich auch einander. Nein nicht in einer Liebesgeschichte. Ganz anders. Aber das muss hier nicht verraten werden. Entscheidender ist: Hier hat ein Gegenwartsautor sich auf das kollektive Trauma seiner Elterngeneration eingelassen. Und auf die Erkenntnis, dass dieses Trauma auch 80 Jahre später keineswegs ausgestanden ist.“

(Norddeutscher Rundfunk, 18.12.2018 im Kulturspiegel auf NDR1,  von Gerhard Snitjer)

„WARMIA, der mit dem Debütpreis des Pop Verlags Ludwigsburg ausgezeichnete Erstlingsroman des Erzählers Marco Sagurna fährt nach Masuren und ins Ermland, blättert eine vielseitige Familiengeschichte auf, die im alten, multikulturellen Ostpreußen, einem Sehnsuchtsziel, wurzelt. Und wie im richtigen Leben ranken sich um die Protagonisten Tina und Adam Erinnerung und Hoffnung, Liebe und Leidenschaft, Schmerz und Gewalt, Macht und Missbrauch, Heimat und Vertreibung. So vielschichtig wie die Handlung, so mannigfaltig versteht es der Autor, seine Erzählweise zu variieren, mit Perspektiven zu spielen, die Alltäglichkeit sprechen zu lassen, die Spannung der Narration auch formal zu entwickeln.“

(Horst Samson, Vorsitzender der Jury, in seiner Laudatio anlässlich der Verleihung des Debütpreises Prima Verba des Pop Verlags auf der Frankfurter Buchmesse in der Denkbar; Frankfurt am Main 2018)

„Das Buch habe ich gelesen, ja regelrecht verschlungen. Es hat mich emotional berührt und war eine Zeitreise in die eigene familiäre Vergangenheit. Vielfach musste ich es zur Seite legen, da mich der Roman mit Fragen wie ‚was bedeutet Heimat für mich‘ und ’spüre ich eigentlich meine Wurzeln‘ konfrontiert hat. Gut gefallen hat mir auch Sagurnas gesellschaftskritischer Blick auf die Kirche und die aufrüttelnde Frage: ‚Braucht Frieden den Krieg?‘ Fazit: Ein beeindruckendes Buch über Abschied, Neubeginn, Macht, Angst und Mut.“

(Hipburn – Magazin für schöne Dinge, Onlinemagazin, 8.3.2019; „Lesen ist Leben“, von Ulrike Fieback)

„Es ist eine Freude, Marcos Texte zu lesen. Vielleicht sind es die beiden Hauptfiguren, eine Künstlerin und ein Redakteur, die mich inspiriert haben; auf jeden Fall ist es Marco Sagurnas unnachahmliche Art zu schreiben.“

(YouTube – KleinLauschMittel, Kunstedition online, 14.10.2019; von Natalie Deseke; hier hören und sehen)

„Wer mit einem kreativen, bisweilen auch anarchischen, Assoziationsstrom, gut klarkommt, der manchmal an die Sprache des Traums erinnert, kann sich sich auf einen echten Parforceritt durch große Emotionen sowie bewegte und bewegende Geschichte freuen. Und dann auch noch verfolgen, wie das ‚Barwny Batalion‘ (Das Bunte Bataillon) seinen ‚die Vernichtung vernichtenden Feldzug‘ mit dem Marsch auf die Wolfsschanze beginnt..“

(amazon – Leserkritik, 8.9.2018; „Das bunte Batallion“, von Johann Fatzer)

„Wow! Ich bin ja ein notorischer Buchwegleger; selten schafft es ein Roman, dass er mich bis zur letzten Seite bei sich behält. Bei „Warmia“ geriet ich gleich in einen Sog. Die Protagonisten sind super gezeichnet, der historische Hintergrund für mich ideal, weil ich Geschichte generell faszinierend finde und insbesondere die Geschichte vor, während und nach den beiden Weltkriegen. Danke für dieses wunderbare Werk, das mir ein paar graue Oktobertage wirklich vergoldet hat. Warum ich das so schwulstig schreibe? Pathos ist wichtig, sonst merkt doch keiner was!

(Gregor Weis / Wien – Leserkritik, 31.10.2022)

MINIMAL Gedichte
2019⎪86 Seiten⎪ISBN 978-3-86356-256-4⎪vergriffen

Nachdem die Kritik sein Roman-Debüt ‚WARMIA‘ würdigte als „Liebeserklärung“ (Hannoversche Allgemeine), „epochales Gemälde“ (Norddeutscher Rundfunk), dessen „Geschichten zweier Alltagsfluchten“ (Neue Presse Hannover) durch Zeit und Raum „mäandern und zerfließen“ (Oldenburgische Volkszeitung), hier nun Marco Sagurnas kühnes Lyrik-Debüt. Poesie, die spricht, in Buchstabenwörtern wie – ärgerlicherweise nur schwarzweiß gedruckten – Emoji-Gedichten.

► Hier vier Gedichte, als YouTube von Maria Golumbovska:

DANNNICHTNICHT DASSLILIENSCHWERTER

„Was beim Durchblättern sofort ins Auge sticht, sind ‚Emoji-Gedichte‘, die Sagurna großzügig über die Sammlung gestreut hat. Gedichte aus Emojis? Gut möglich, dass wir es hier mit einer Weltpremiere zu tun haben. Man ist von ferne erinnert an die deutschen Lautgedichte von Hugo Ball, aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts – nur eben mit den ulkigen kleinen Piktogrammen und Ideogrammen. Ein Spaß, sicher nicht mehr. Aber die deutsche Lyrik war immer schon ein weites Feld. Und sie kann auch kurzweilig sein.

Immer zum Beispiel bei dem großen deutschen Dichter Hans Magnus Enzensberger. Der hat in seinem ganz aktuellen Buch auch noch einmal Grundsätzliches zu der Gattung formuliert: »Weit verbreitet ist auch die Vorstellung, G.e seien schwierig. An dieser Mystifikation sind ihre Urheber nicht ganz unschuldig. Tatsache ist jedoch, dass Texte dieser Gattung meistens leichter verständlicher sind als Parteiprogramme, Allgemeine Geschäftsbedingungen oder Gebrauchsanleitungen.

Im übrigen irren Menschen, die behaupten, G.e seien ihnen fremd. Personen, die keinerlei Texte auswendig können, sind extrem selten. Weithin bekannte G.e sind beispielsweise das Vaterunser, Hänschen klein, die Nationalhymne, I Can Get No Satisfaction, diverse Abzählverse und je nach Geburtsdatum, zahllose Schlagertexte, bekannt aus Film, Funk und Fernsehen. Erwähnung verdienen einige andere Eigentümlichkeiten dieser Textsorte. Zum einen gibt es schlechterdings nichts, von dem ihre Verfasser, die Dichter, nicht sängen und sagten. In diesem Sinn sind G.e im Gegensatz zu den meisten Prosaformen, Allesfresser. Im allgemeinen zeichnen sie sich ferner durch Kürze aus. G.e in Romanlänge sind eher die Ausnahme. Das mindert den Zeitaufwand, der zu ihrer Lektüre erforderlich ist.«

Schöner kann man es nicht formulieren. Sagurnas Gedichte entbehren nicht einer gewissen Lakonie. Das ist im Übrigen auch ein wesentliches Merkmal von Lyrik: Auf einmal bleibt ganz viel weiß.“

(Oldenburgische Volkszeitung, 21.12.2019, „Minimal oder: So lakonisch wie nur möglich – Der Journalist und Schriftsteller Marco Sagurna bringt einen Gedichtband heraus / inklusive einer Weltpremiere“, von Dirk Dasenbrock)

Too much – Das lange Leben des Rolf Dieter Brinkmann
Alano Verlag Aachen 1994, ISBN 3-89399-212-X
2. Auflage Eiswasser Verlag Vechta 2000; ISBN 3-924143-30-7

Herausgegeben von Gunter Geduldig und Marco Sagurna. Mit Beiträgen zu Leben und Werk des Dichters Rolf Dieter Brinkmann von Bert Brune, Dirk Dasenbrock, Gunter Geduldig, Jan Koneffke, Hermann Peter Piwitt, Hermann Rasche, Marcel Reich-Ranicki, Wolfgang Rüger, Ralf-Rainer Rygulla, Marco Sagurna, Joachim Sartorius, Wolfram Schütte, Heinrich Vormweg, Richard Wagner, Bernd Witte, Dieter Wellershoff, Michael Zeller und Elisabeth Zöller.

„(…) dieser reiche Materialband ist mehr als eine Annäherung, denn er hat in allen Beiträgen einen gemeinsamen Nenner, er fordert und fördert die Bereitschaft und Lust des Lesers auf eine andere Lektüre: das Original – die Gedichte und Prosa des Rolf Dieter Brinkmann.“

(Oldenburgische Volkszeitung, 7.10.1994, „Nahe am Kernprozeß des Schöpferischen“, von Dirk Dasenbrock)

„Der Titel spielt auf ein Brinkmann ehrendes Gedicht von Wolf Wondratschek an. Auch andere Gedichte, die als Hommage an Brinkmann angelegt sind, entdeckt man in dem Buch neben Erinnerungen von und Interviews von und mit Zeitgenossen und Weggefährten des Schriftstellers. Fazit der Lektüre: Allgemein scheint sich die Brinkmann-Forschung im Zuge einer Versachlichung an das nüchterne Urteil von Hermann Peter Piwitt anzunähern, der seit Jahr und Tag der Heroisierung Brinkmanns als großer Einsamer eine differenziertere und damit gerechtere Betrachtungsweise entgegensetzt. Auffällig ist ferner die Nachricht, mit der von Brinkmanns ungezügelter Reizbarkeit so unmittelbar betroffene Personen wie Dieter Wellershoff und Ralf-Rainer Rygulla berichten. Am Ende scheint für alle doch bloß zu zählen, was Wellershoff über Brinkmann sagt: ‚Er war … Autor auf Gedeih und Verderb.‘ Mehr geht nicht!“

(DIE WELT, 8.12.1994, „Autor auf Gedeih und Verderb“, von Jamal Tuschick)

„Dank (…) an die Herausgeber, die mit ‚too much‘ kein Buch für Eingeweihte vorgelegt haben, sondern einen Appetitanreger: Wer Brinkmans Texte nicht kennt, hat spätestens nach dieser Lektüre Lust auf sein Werk, als da beispielsweise wären ‚Westwärts 1 & 2‘ oder ‚Rom, Blicke‘.“

(Aachener Nachrichten, 10.12.1994; „Auf den Spuren Rolf Dieter Brinkmanns“, von Gerald Eimer)

„(…) eine Veröffentlichung, die unser Wissen über Rolf Dieter Brinkmann bereichert und viel vom Zeitgeist der schziger und siebziger Jahre vermittelt.“

(Mitteilungsblatt der Oldenburgischen Landschaft IV.Quartal 1994; von Jörg Michael Henneberg)

„Insgesamt 21 verschiedene Beiträge, Erinnerungen, Gedichte und Interview vermitteln ein äußerst vielschichtiges, differenziertes und interessantes Bild des inzwischen nicht mehr unbekannten Dichters aus Vechta.“

(Heimatblätter 6 / 73. Jahrgang – Beilage zur Oldenburgischen Volkszeitung10.12. 1994; „Ein neues Buch zu Rolf Dieter Brinkmann“, von Franz-Bernhard Stammkötter)

„Die kompromißlose Ablehnung jeglicher Form, die sich heute mehr denn je dem verdacht der designerhaften Schönfärberei aussetzt, vermag auch jüngere Autoren noch zu beeindrucken, wie die ‚Fußnoten zu Brinkmann‘ von Jan Koneffke zeigen. Sowohl die Literatur als auch diejenigen, die sie machen, sind, das beweist der Band zur Genüge, ein riskanter Umgang.“

(Süddeutsche Zeitung 7./8.1.1995; „Erinnerungen an Rolf Dieter Brinkmann“, von Heribert Hoven)

„Nicht zuletzt in der Aufforderung zur neuerlichen Entdeckung dieses Dichters liegt der Wert (…): in der nachgetragenen Freundschaft eines Hermann Peter Piwitt ebenso wie in den Interview-Erinnerungen Ralf-Rainer Rygullas oder Dieter Wellershoffs, die der Alano-Band versammelt.“

(DIE WOCHE, April 1995; „Warum gehe ich durch diesen Schrecken“, von Peter Henning)

„Die Herausgeber Gunter Geduldig und Marco Sagurna haben Mitschüler Brinkmanns aus Vechta befragt, Ralf-Rainer Rygulla und Dieter Wellershoff interviewt, Privatfotos aufgespürt, schwer zugängliche Kritiken nachgedruckt und auch Gedichte von Autoren aufgenommen, die sich Brinkmann verpflichtet fühlen.“

(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.2.1995; „Eiskalter Engel in der Wanne“, von Gerhard Henschel)

„ein Memorabilia-Band aus Vechta, dem norddeutschen Kuhkaff, wo (biographisch) alles anfing erinnert an „Das lange Leben des Rolf Dieter Brinkmann.“

(die tageszeitung, 22.4.1995; „Ein anderes Blau“, von Thomas Groß)

„Die in diesem Band gesammelten Erinnerungen seiner einstigen Freunde und Mitstreiter beleuchten das kurze, wilde Leben dieses hochbegabten Hysterikers und geben indiskrete Einblicke in die Literaturszene der 60er Jahre.“

(FOCUS 6/1995; „Ein kurzes Wildes Leben“)

„Wer sich auch für die Biographie des tödlich verunglückten Schriftstellers interessiert, dem verhilft eine Anthologie zu Einblicken. Ihr Titel »Too much« geht auf eine Reverenz von Wolf Wondratschek zurück. Darin heißt es: »Zur gelben Krawatte das blutende Herz,/ neugierig auf jeden Winkel des eigenen Nervensystems,/ …«. So könnte es gewesen sein.“

(BuchJournal 1 / 1995; „REIZBAR UND PRODUKTIV“, von Jamal Tuschik)

„Diese biographische Annäherung, sorgfältig ausgeführt durch die Herausgeber Gunter Geduldig und Marco Sagurna, macht vor allem eines deutlich: Es war ein kurzes und doch langes, weil intensives Leben.“

(foglio; „Zwanzig Jahre tot und sehr lebendig“, von Dirk Dasenbrock)

„Gunter Geduldig und Marco Sagurna, beide im Geburtsort Brinkmanns, Vechta, lebend, haben jetzt einen Band mit zahlreichen Zeugnissen von Zeitgenossen herausgegeben. Berühmtheiten wie Marcel Reich-Ranicki, Heinrich Vormweg, Wolf Wondratschek und Dieter Wellershoff sind darunter, Weggefährten wie Ralf-Rainer Rygulla, Autoren wie Jan Koneffke und Hermann Peter Piwitt, Jugendfreunde und Klassenkameraden wie der Germanist Bernd Witte und Elisabeth Zöller haben in Interviews und eigenen Texten ein facettenreiches Bild des Rolf Dieter Brinkmann zusammengetragen. Zahlreiche Fotos, auch bislang selten gesehene, machen den Band noch interessanter.“

(Neues Rheinland 38.1995; „Too much“ / W. D.)

„Durch ein Vorwort das eine Lesart für alle folgenden Beiträge vorschreibt, wird das Buch zum Versuch, der Leserschaft diejenige Zusatzinformation zu Brinkmannschen Texten zu geben, die sie bislang nicht vermißt hat.“

(Junge Welt, 31.3.1995; „Der Fastfood-Dichter – Fans tun sich schwer mit ihrer Liebe zum Hamburger (sic!) Dichter Rolf Dieter Brinkmann“, von Jörg Sundermeier)

„Es entsteht ein facettenreiches Bild von einem der bedeutendsten Autoren der Bundesrepublik. Die Spannweite reicht von Übertreibungen ‚James Dean der Poesie‘ – bis hin zu Peinlichkeiten. Trotzdem ahnen wir nun, aus welchen Verletzungen seine besten Werke entstanden, allgegenwärtig ist der Ekel an der Kulturindustrie: ‚täglich reingeschobene Todesbilder‘.“

(Straubinger Tagblatt, 3.7.1995; „Ein schwieriger Charakter“, von Gernot Wolz)

„Aufschluß geben die Mitteilungen von Menschen aus Brinkmanns Umgebung: eine Schulfreundin, Klassenkameraden, ein Verleger, Kritiker. Sie schreiben, jeder für sich, ihre eigene Brinkmann-Biographie. Was sie zu sagen haben, ist in dem lesenswerten Materialband zusammengefaßt, der die „abgeklärte Distanz zum Autor“ aufheben möchte.“

(Kieler Nachrichten, 26.10.1995; „Ein Begabter ohne Disziplin“ / lew)

„Das Bild des Autors, welches sich aus den diversen und eigentlich allesamt lesenswerten Beiträgen eines gelungenen Buches ergibt, ist differenziert und dem Wesen der Sache nach perspektivisch gebrochen. Instrucktiv sind die Aufsätze zum jugendlichen Brinkmann, der sich in der betäubenden Nachkriegsstarre der katholischen Kleinstadt Vechta im Oldenburgischen zum Außenseiter stilisierte, als welcher er den distanzierten Respekt seiner Mitschüler genoß.“

(Monatshefte für deutschen Unterricht, deutsche Sprache und Literatur der University of Wisconsin (USA) Volume 87/4 1995; Martin Kagel)

„(…) was die Gesprächspartner in „too much“ über Brinkmann zu sagen haben, ist in den meisten Fällen alles andere als geschönt. Die Person Brinkmann  wird in der Tat kenntlich. Allein: Der Eindruck, der beim Leser am Ende bestehen bleibt, ist vor allem ein negativer – als Mensch war er wohl tatsächlich nicht selten ein „echter Kotzbrocken“. Vor allem sein früherer Lektor Dieter Wellershoff und Ralf-Rainer Rygulla, der Freund und Übersetzerkollege, gewähren – bemerkenswerterweise `sine ira et studio`- differenzierte, hochinteressante Einsichten in Brinkmanns Charakter, berichten über die literarische Zusammenarbeit (und die häufig damit verbundenen enormen Schwierigkeiten) und liefern damit wichtige Bausteine auf dem Weg zu einer Biographie. Erfreulich auch, daß die meisten Interviewten den gelegentlichen Suggestivfragen nicht auf den Leim gehen.“

(Deutsche Bücher : Referatenorgaan Deutschsprachiger Neuerscheinungen XXVI/1996/3 – Published in Amsterdam by Rodopi; von Andreas Wirthensohn)

„Die Herausgeber kehren an den Ausgangspunkt des Dichters Rolf Dieter Brinkmann zurück, nach Vechta. Hier treffe sie auf Zeugen aus seiner Jugend, auf die Wunden und Beschädigungen, die er in einem Wechselspiel von Angst. Provokation und latenter Gewalt erlitten hat.“

(Jahrbuch für das Oldenburger Münsterland 1995, herausgegeben vom Heimatbund für das Oldenburger Münsterland; „TOO MUCH“, von Franz Hellbernd)

„Weggefährten wie Ralf-Rainer Rygulla, der Lektor Dieter Wellershoff und  Hermann Peter Piwitt berichten, wie konfliktreich der Alltag und die Zusammenarbeit mit dem ‚einzigen Genie in der westdeutschen Literatur‘ (Heiner Müller) aussehen konnten, Schulfreunde kommen zu Wort und zeichnen ein genaues Porträt des Dichters als zorniger junger Mann, der mit seinen Provokationen schon damals überall aneckte und nicht zufällig bei einer Aufführung von Wolfgang Borcherts ‚Draußen vor der Tür‘ die Rolle Beckmann wählte und – wie die Oldenburger (sic!) Volkszeitung berichtete am 28. Oktober 1957 bemerkte – geradezu meisterhaft auf die Bühne brachte.“

(wom JOURNAL 3/96; „GENIUS MORBI“, VON Gunnar Lützow)

„Der Band versammelt Erinnerungen an den vor 20 Jahren verstorbenen Dichter. Das Anliegen der Herausgeber ist es, den Menschen hinter dem Mythos hervorzukramen.“

(KRACHKULTUR 3 / MB)

„Ein Muss für jeden, der sich Brinkmanns Werk nähert und ein Schlüssel zum Verständnis seiner Persönlichkeit.“

(Oldenburgische Volkszeitung 19.5.2000 (nach Erscheinen der 2. Auflage im Eiswasser-Verlag))

„Neben (…) Momentaufnahmen, die den Menschen und Autor Brinkmann vergegenwärtigen, enthält ‚Too much‘ auch Gedichte – Gedichte für und über Brinkmann und solche, die ihre Inspiration seiner Lyrik verdanken. Zu diesen zählen überraschenderweise drei Poeme von rumäniendeutschen Autoren der ‚Aktionsgruppe Banat‘, die 1972 in Temeswar gegründet wurde. Richars Wagner, der Gedichte und Autoren der Gruppe vorstellt, schildert eindringlich die befreiende Wirkung, die in der realsozialistischen Enge Rumäniens von den impulsiven Pop-Versen Brinkmanns ausging, und beweist damit einmal mehr, dass auch jene Texte politisches Potenzial entfalten können, deren Autoren dergleichen nie im Sinn hatten.“

(Neue Osnabrücker Zeitung, 27.1.2001 (nach Erscheinen der 2. Auflage im Eiswasser-Verlag); „Der Reiz des Außenseiters“, von Christian Schulte)

GRÖSSENWAHN Nr. 6/7
Sagurna Verlag, Vechta 1989, 41 Seiten, ISBN 3-924143-05-6

Herausgegeben von Markus Biebricher und Marco Sagurna. Mit Erstveröffentlichungen von Dirk Dasenbrock, Eveline Hasler, Paul Hasler, Josef Haslinger, Thomas Jung, Robert Kowalik, Liermann/Weiss, Przemyslaw Rozenek, Lutz Rathenow, Marco Sagurna und Jörg Stein.

„Für ‚Größenwahn‘ passend ‚entdeckten Liermann/Weiss bisher unveröffentlichte Texte‘, unter anderem von Heinrich Böll, Patrick Süskind, William Burroughs und Franz Kafka … Eine gekonnte Camouflage kommt dabei heraus, mehr Hommage als Parodie.“

(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.1.1990; „Warum große Literatur schlecht ist“, von Hermann Kurzke)

Mit der Idee, andere Literaten zu persiflieren, hat ‚GRÖSSENWAHN‘ etwas völlig neues in der deutschen Literaturszene entdeckt: den Humor.

(Oldenburgische Volkszeitung, 27.9.1989; „Eine Mogelpackung mit Professionalität“, von Damian Ryschka)

EISWASSER – Zeitschrift für Literatur I / II 1998 : Echte Blüten. Neue deutsche Naturlyrik
Eiswasser Verlag Vechta 1998, 149 Seiten, ISBN 3-924143-12-9

Herausgegeben von Dirk Dasenbrock und Marco Sagurna im Auftrag der Rolf-Dieter-Brinkmann-Gesellschaft e.V.. Mit Erstveröffentlichungen von Henning Ahrens, Christoph Wilhelm Aigner, Margret Buerschaper, Michael Buselmeier, Kurt Drawert, Wolfgang Haak, Ulla Hahn, Andreas Hausfeld, Hans-Jürgen Heise, Holger Helbig, Hadayatullah Hübsch, Sarah Kirsch, Wulf Kirsten, Ursula Krechel, Michael Krüger, Günter Kunert, Johann Lippet, Dorothe Mahringer, Rainer Malkowski, Christoph Meckel, Hanns Menninger, Radjo Monk, Walter Petri, Heinz Piontek, Anja Ross, Ralf Rothmann, Peter Salomon, Horst Samson, Lutz Seiler, Jörg Stein, Sabine Techel, Jürgen Theobaldy, Hans-Ulrich Treichel, Olaf Velte, Richard Wagner, Ernest Wichner, Wolf Wondratschek, Michael Wüstefeld, Annemarie Zornack und Gerald Zschorsch. Mit einem Geleitwort von Jochen Flasbarth, einem Vorwort von Marco Sagurna sowie einem Essay zur Naturlyrik im 20. Jahrhundert von Dirk Dasenbrock.

„’Heute lebt die Natur nur noch in Reservaten – wie das Gedicht‘, behauptet Marco Sagurna in seinem Vorwort, und tatsächlich haben sich die Macher von ‚Eiswasser‘ mächtig angestrengt und der Naturlyrik aus deutschen Landen eine ganze ‚Eiswasser-Nummer‘ mit dem schönen Titel ‚Echte Blüten‘ gewidmet, fast 150 Seiten stark. Respekt und Beifall! In erster Linie dafür, daß es Dirk Dasenbrock (dem auch ein sehr kluger, kenntnisreicher und uneitler Essay zum Thema gelungen ist) und Marco Sagurna geschafft haben, bedeutenden Lyrikerinnen und Lyrikern unserer Tage viele, viele unveröffentlichte Gedichte abzutrotzen.

Das ist – wie man weiß – nicht leicht, bedarf der zähen Nachfrage, nicht nachlassenden Interesses – und wenn’s denn glückt, reagieren in der Regel doch nur die wenigsten der Angesprochenen. Nicht so beim neuesten ‚Eiswasser‘-Gebinde: Was hier an ‚echten Blüten‘ versammelt ist, wie Texte von C. W. Aigner, Kurt Drawert, Ulla Hahn, Sarah Kirsch, Michael Krüger, Christoph Meckel, Ralf Rothmann, Hans-Ulrich Treichel, Wolf Wondratschek und Gerald Zschorsch – das gehört zum wahrhaft Edelsten, Schönsten, Gescheitesten und Feinsten, was man derzeit von deutschsprachigen Dichterinnen und Dichtern (eine kritische Bemerkung: Hätte es nicht auch kieinen Text aus der Schweiz geben müssen?) lesen vermag. 

Und wenn ich einen herausheben dürfte, wäre es Ernest Wichner: Dessen fünf Gedichte (noch eine kritische Bemerkung: warum sind im Inhaltserzeichnis nur vier Gedichte ausgewiesen?) sind allesamt meisterlich in ihrer Schärfe, ihrer Härte, ihrer Genauigkeit, und in ihnen wird ‚Natur‘ auf eine ganz eigene, wundersame Weise beschworen, daß einem ‚ein Faden Staub … in die Augen weht.‘

Daß im übrigen auch weithin unbekannte Begabungen (wie Jörg Stein und Radjo Monk) zu Wort kommen bzw. ins ‚Eiswasser‘ geworfen werden, ist anerkennenswert und also zu lobpreisen.

Fazit: eine, um es neudeutsch zu sagen, supergute Ausgabe der Zeitschrift, eine Anthologie, die sich vor nichts und niemandem zu verstecken braucht. Unbedingt lesbar, wäre die Empfehlung für dieses großartige ‚Eiswasser‘, das uns mitten im Sommer, aus Vechta kommend, überraschend zu erfrischen versteht.“

(Rainer Weiss, Programmchef des Suhrkamp Verlages, in: Oldenburgische Volkszeitung, 3.7.1998)

„(…) ein sehr schön aufgemachtes Themenheft (…)“

(Wortwahl – Zeitschrift für kreative Literatur 1998/99 Nr.6)

GRÖSSENWAHN Nr. 4/5
Sagurna Verlag, Vechta 1988; 43 Seiten, ISBN 3-924143-04-8

Herausgegeben von Martin Nemann, Jens Wiemken und Marco Sagurna. Mit Erstveröffentlichungen von Dirk Dasenbrock, Otto. H. Dörner, Lutz Rathenow, Marco Sagurna, Jörg Stein, G. T. und Jiřjî Wolker sowie einem nachgedruckten Gedicht von Gerald Zschorsch.

„Was wären die ‚Neuen Deutschen Hefte‘ ohne Joachim Günther, das ‚Wespennest‘ ohne Joseph Haslinger, ‚Akzente‘ ohne Michael Krüger und ‚Größenwahn‘ ohne Marco Sagurna?“

(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.3.1988; „Die Dauerhaftigkeit des Kurzlebigen“, von Hermann Kurzke)

GRÖSSENWAHN Nr. 8/9
Sagurna Verlag, Vechta 1990, 53 Seiten, ISBN 3-924143-06-4

Herausgegeben von Markus Biebricher und Marco Sagurna. Mit Erstveröffentlichungen von Markus Biebricher, Dirk Dasenbrock, Otto H. Dörner, HEL, Thomas Jung, Jan Koneffke, Marco Sagurna und Jörg Stein.

„Äußerlich eher einem eilig kopierten Seminarskript verwandt, überrascht das Blatt inhaltlich mit einer erstaunlichen Breite lyrischer Texte und Prosastücke, die zum Stöbern einladen und das Weiterblättern leicht machen.“

(skript – Bremer Literaturkontor Nr.1 / 1991 / 8. Jahrgang; „Größenwahn – Literatur auf dem Land“, von Ingo Mose)

„Kontakte, Dialog, im Gespräch bleiben mit Menschen, die schreiben und lesen“ ist dem Wiesbadener Eigengewächs mit ‚brüllistischen Tendenzen‘, Marco Sagurna, wichtig bei der Herausgabe des kleinen ‚Größenwahn‘ im nördlichen Vechta.“

(Wiesbadener Kurier, 3.12.1990; „Literatur als Zeitschriftenthema“ / gw)

„’Für uns ist es beispielsweise wichtig, daß die Leute trinken und lesen können, während vorgelesen wird‘, sagt Sagurna. Das erhöhe die Konzentration bei den Zuhörern.“

(Oldenburgische Volkszeitung, 29.5.1990; „Größenwahn macht in Kultur in allen Bereichen“ / ry)

EISWASSER – Zeitschrift für Literatur: 9. Jahrgang / 13. Mit Spezial : Literarischer Salon Hannover
Eiswasser Verlag Vechta 2002, 138 Seiten, ISBN 3-924143-21-8

Herausgegeben von Marco Sagurna in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Salon in Hannover im Auftrag der Rolf-Dieter-Brinkmann-Gesellschaft e.V.. Mit Erstveröffentlichungen von Henning Ahrens, Catrin Barnsteiner, Ulrich Bergmann, Axel Biesler, Markus Bundi, Dirk Dasenbrock, Ulrich Deppen, Gunter Geduldig, Kirsten John, Mischa Kopmann, Dirk Levsen, Henriette Kuhrt, Frigge Mehring, Steffen Popp, Brigitte Röttgers, Torsten N. Siche. Mit einem Vorwort von Marco Sagurna sowie einem Essay zum Dichter Rolf Dieter Brinkmann von Gunter Geduldig. Rezensionen zu Büchern von Norbert Klugmann, Hans Pleschinski, Jonny Halberg, Beat Gloor und Liane Dirks von Peter Beutgen, Markus Bundi und Cornelius Riewerts.

„Hier findet man wirklich intelligente Texte, die sich nicht so sehr vor Intelligenz überschlagen, dass einem kein Wort mehr etwas sagt und man sich die berühmte Sinnfrage stellt.“

(FEDERWELT 40 / 2003; von Ines Windheuser)

„Eine spannende Reise für Liebhaber, Entdeckerherzen und Literaturfans.“

(Neue Presse Hannover 21.10.2002)

GRÖSSENWAHN Nr. 2
Sagurna Verlag, Vechta 1986; 33 Seiten, ISBN 3-924143-01-3

Herausgegeben von Ellen Biesenbach, Diane Henschel, Doris Knirsch, Christian Noffke, Damian Ryschka und Marco Sagurna. Mit Erstveröffentlichungen von Otto H. Dörner, Kai Engelke, Thomas Fischer, Josef Haslinger, Jan Koneffke, Martin Nemann, Christian Noffke, Roland Paleski, Margret Prigge und Marco Sagurna.

„Vechtas neue Literaturzeitschrift heißt ‚Größenwahn‘. Was für ein Name. ‚Größenwahn, junges Wort; eigentlich eine geistige Erkrankung, die auf einer Überschätzung der Stellung und Leistung (…) der eigenen Persönlichkeit beruht.‘ So jedenfalls das Grimmsche Wörterbuch. Was auch immer die jungen Autoren und Herausgeber der neuen Literaturzeitschrift dazu bewogen hat, ihr Kind so zu nennen, an falscher Bescheidenheit hat es wohl kaum gelegen, eher an der selbstbezichtigenden Vorwegnahme eines Überheblichkeitsvorwurfs, den man auf diese Weise unschädlich machen wollte.“

(Oldenburgische Volkszeitung, 20.9.1986; „Neue Literaturzeitschrift in Vechta“, von Gunter Geduldig)

„Auch Priester haben bekanntlich eine Sexualität, oft mit traurigen Folgen für die ihr Ausgesetzten, die Josef Haslingers Erzählung ‚Die plötzlichen Geschenke des Himmels‘ schildert (‚Größenwahn‘).“

(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.6.1987; „Land zwischen Grenzen“ von Hermann Kurzke)

EISWASSER – Zeitschrift für Literatur 8. Jahrgang I / 2001: schweiz.01
Eiswasser Verlag Vechta 2001, 160 Seiten, ISBN 3-924143-18-8

Herausgegeben von Markus Bundi und Marco Sagurna im Auftrag der Rolf-Dieter-Brinkmann-Gesellschaft e.V.. Mit Erstübersetzungen aus dem Französischen, Italienischen, Rätoromanischen (Ladinischen) und dem Schweizerdeutschen sowie Erstveröffentlichungen von Hans-Ulrich Bänziger, Sibylle Berg, Donata Berra, Anne Brécart, Ernst Burren, Clo Duri Bezzola, Monika Cantieni, Nicolas Couchepin, Martin R. Dean, Urs Faes, Ingrid Fichtner, Beat Gloor, Anne-Lise Grobéty, Christian Haller, Markus Hediger, Zoë Jenny, Gerhard Meier, Klaus Merz, Andreas Neeser, Alberto Nessi, Perikles Monioudis, Giorgio Orelli, Erica Pedretti, Rut Plouda, Markus Ramseier, Daniel de Roulet, Catherine Safonoff, Christian Uetz, Aglaja Veteranyi und Urs Widmer. Mit einem Vorwort von Marco Sagurna sowie Essays zur Schweizer Literatur von Markus Bundi und Matthias Politycki. Illustrationen von Oliver F. Pfenninger.

EISWASSER – Zeitschrift für Literatur 6. Jahrgang Band I/II 1999
Eiswasser Verlag Vechta 1999, 128 Seiten, ISBN 3-924143-14-5

herausgegeben von Cornelius Riewerts und Marco Sagurna im Auftrag der Rolf-Dieter-Brinkmann-Gesellschaft e.V.. Mit Erstveröffentlichungen von Henning Ahrens, Holger Benkel, Rośa Domaŝcyna, Helmuth Hageborn, Timo Harakka, Kirsten John, Justin Larutan, Dirk Levsen, Markus Orths, Anja Ross, Sina Schreier, Arnold Schmieder und Manfred Wieninger.

EISWASSER – Zeitschrift für Literatur III/1997
Eiswasser Verlag Vechta 1997, ISBN 3-924143-11-0

Herausgegeben von Marco Sagurna und Dirk Dasenbrock im Auftrag der Rolf-Dieter-Brinkmann-Gesellschaft e.V.. Mit Erstveröffentlichungen von Ulrich Bergmann, Dirk Dasenbrock, Ulrich Deppen, Ulrike Draesner, Marianne Fastvold, Claudia Glanzmann, Malvina G. Kaltwasser, Liermann & Weiss, Hellmuth Opitz, Marco Sagurna, Jörg Stein und Gerald Zschorsch.

EISWASSER – Zeitschrift für Literatur IRLAND special 1996
Eiswasser Verlag Riewerts & Sagurna GbR 1996, ISBN 3-924143-09-1

Herausgegeben von Hermann Rasche sowie Dirk Dasenbrock und Marco Sagurna im Auftrag der Rolf-Dieter-Brinkmann-Gesellschaft e.V… Mit Erstveröffentlichungen sowie deutschen Erstübersetzungen von Eavan Boland, Eva Bourke, Moya Cannon, Fintan Caughlan, Harry Clifton, Michael Davitt, Gerald Dawe, Theo Dorgan, Tom Duddy, Seán Dunne, Paul Durcan, Nina Fitzpatrick, Gerald Galvin, Patrick Galvin, Gabriele Haefs, Francis Harvey, Seamus Heaney, Michael D. Higgins, Rita Ann Higgins, Anke Hillebrecht, William Hogan, Gisela Holfter, Keith Hopper, Pearse Hutchinson, Brendan Kenelly, Rita Kelly, Tom Kilroy, Michael Longlay, Tomás Mac Síomóin, Mabdh Mc Guckian, Andrea Mc Tigue, Derek Mahon, Paula Meehan, Nuala Ni Dhomhnaill, Michael O‘ Conghaile, John O‘ Donoghue, Michael O‘ Gorman, Mary O‘ Malley, William O‘ Reilly, Cathal O‘ Searcaigh, Michael O‘ Siadhail, Mairtín Ó Cadhain, Grégóir Ó Dúill, Liam Ó Muirthile, Eoghan Ó Tuarise, Annette Pehnt, Hermann Rasche, Gabriel Rosenstock, Patrick Sheeran, Syndey B. Smith, Matthew Sweeney, Vincent Woods.

EISWASSER – Zeitschrift für Literatur I/II 1996
Sagurna Verlag Vechta 1996, ISBN 3-924143-08-0

Herausgegeben von Dirk Dasenbrock und Marco Sagurna im Auftrag der Rolf-Dieter-Brinkmann-Gesellschaft e.V… Mit Erstveröffentlichungen von Ulrich Bergmann, Detlev Günzel, Theo Breuer, Dirk Dasenbrock, Ulrich Deppen, Ulrike Draesner, Hans-Jürgen Heise, Horst Samson, Marco Sagurna, Jörg Stein, Jürgen Theobaldy und Annemarie Zornack.

EISWASSER – Zeitschrift für Literatur I/1994
Sagurna Verlag Vechta 1994, ISBN 3-924143-07-2

Herausgegeben von Dirk Dasenbrock und Marco Sagurna im Auftrag der Rolf-Dieter-Brinkmann-Gesellschaft e.V… Mit Erstveröffentlichungen von Dirk Dasenbrock, Ulrich Deppen, Kurt Drawert, Jan Koneffke, Ingeborg Middendorf und Marco Sagurna.

GRÖSSENWAHN Nr. 3
Sagurna Verlag; Vechta 1987, 49 Seiten, ISBN 3-924143-03-X

Herausgegeben von Diane Henschel, Christian Noffke, Damian Ryschka und Marco Sagurna. Mit Erstveröffentlichungen von Ellen Biesenbach, Otto H. Dörner, Daniel Grolle, Jan Koneffke, Martin Nemann, Christian Noffke, Marco Sagurna, Stephan Sagurna, Ahmet Sengül und Konrad Zaiss.

Marco Sagurna: MAXIMAL – Gedichte; zwölf Siebdrucke in Mappe. Limitierte Auflage.
Sagurna Verlag, Vechta 1987, ISBN 3-924143-99-4
GRÖSSENWAHN Nr. 1
Sagurna Verlag, Vechta 1986; 36 Seiten, ISBN 3-924143-00-5

Herausgegeben von Ellen Biesenbach, Diane Henschel, Doris Knirsch, Christian Noffke, Damian Ryschka und Marco Sagurna. Mit Erstveröffentlichungen von Ellen Biesenbach, Grobmeyer, Diane Henschel, Doris Knirsch, Christian Noffke, Fred Peerenboom, Damian Ryschka, Marco Sagurna, Klaus Schuker, Jörg Stein und Beate Wolf.

„Die Texte der ersten Nummer, Kurzgeschichten, Gedichte, Fototextkollagen und ein Theaterstück, sind jeder auf seine ganz besondere Weise ansprechend.“

(Stadt- und Landrundschau, 27.2.86; „Größenwahn“ / MS)

„Insbesondere Marco Sagurnas Variationen über ‚Sodom und und Gomorrha‘, im Dialog mit Stefan Salhoff (Schlagzeug) mit geradezu professioneller Sicherheit vorgetragen, konnte fesseln. Wie hier ‚konkrete Poesie‘ sinnlich faßbar dargestellt wurde, das war beeindruckend, ging unter die Haut. Bei Marco Sagurnas Darstellung sagten die drei Wörter mehr als ein ganzer Roman.“

(Oldenburgische Volkszeitung, 14.6.1986; „Keine Langeweile bei der literarischen Matinee“)

„Es wird mit Sprache experimentiert und jongliert. Gefühle, Erlebnisse und Gedanken suchen nach Äußerung. In der Zeitschrift ‚Größenwahn‘ treffen die unterschiedlichsten Vorstellungen aufeinander.“

(Diepholzer Kreisblatt, 5.3.1986; „Größenwahn“ erschienen / dk)

Marco Sagurna & Jörgen Welp: OLDENBURG – Stadtführer
Mitteldeutscher Verlag Halle 2013, ISBN 978-3-95462-012-8

„Der Mix aus einer Fülle von reiseführer-typischen Informationen, vier ausführlichen Stadtrundgängen und einem schnurrigen Sammelsurium an Kulinaria und anderen Oldenburger Denkwürdigkeiten macht Spaß sowohl für Einheimische wie für Auswärtige.“

(Nordwest-Zeitung, 24.5.2013; „Reiseführer durch eine dynamische Stadt“, von Klaus Fricke)

„Ein Reiseführer, der sich nicht ausschließlich an Touristen wendet, sondern auch für Oldenburger Neues und Interessantes zu bieten hat.“

(Sonntags-Zeitung Oldenburg, 26.5.2013; „Wegweiser durch eine dynamische Stadt“, von Lutz Rector)